Der erste Pick Up von Mercedes Benz !

von Ruben 6'009 views0

Mercedes wagt sich auf unbekanntes Terrain und schließt eine der letzten Lücken im Portfolio. Denn als erster europäischer Nobelhersteller bringen die Schwaben jetzt auch noch einen Pick-up an den Start.

Der große Unbekannte mit dem bezeichnenden Namen X-Klasse ist allerdings kein Ableger eines schwäbischen Geländewagens und kommt deshalb auch nicht aus der Personenwagensparte. Sondern genau wie die Transporter wird er von Van-Chef Volker Mornhinweg verantwortet. Zum einen will er den Pritschenwagen als handfesten Praktiker für Handel, Handwerk und Gewerbe positionieren. Nicht umsonst passt hinter die standardmäßige Doppelkabine spielend eine Euro-Palette, nicht ohne Grund liegt die Nutzlast bei 1,1 Tonnen, und auch die 3,5 Tonnen Anhängelast können sich sehen lassen. Doch zum anderen soll die X-Klasse als Lebensbegleiter taugen und gelangweilten SUV-Fahrern eine Alternative bieten.

Die Markteinführung beginn im November hier bei uns in Deutschland und die Preise sind mit 37.294 Euro durchaus selbstbewusst. Ein VW Amarok zum Beispiel ist 7000 Euro billiger und ein Mercedes GLC nur 7000 Euro teurer.

Dafür will Mercedes ein bisschen mehr bieten als die meisten anderen: „Leiterrahmen, Sechszylindermotor mit hohem Drehmoment sowie permanenter Allradantrieb sind für uns Pflicht. Als Kür bringen wir Sicherheit, Komfort, Agilität und expressives Design“, sagt Mornhinweg und will so auch „Kunden ansprechen, die bislang nicht an einen Pick-up gedacht haben.“

Auch hinter dem mächtigen Kühlergrill und den großen LED-Scheinwerfern tut sich die X-Klasse erst einmal schwer mit der Emanzipation. Zumindest zum Start gibt es für Europa nur einen Vierzylinder-Diesel mit 2,3 Litern Hubraum und 190PS. Erst im nächsten Sommer reicht Mercedes einen eigenen Selbstzünder nach, der mit sechs Zylindern, drei Litern Hubraum, 258 PS und 555 Nm Drehmoment nach den Sternen im Segment greifen will. Und anders als im Vierzylinder mit Heckantrieb und der Option auf zuschaltbaren Allradantrieb ist der permanente Allradantrieb bei ihm genauso serienmäßig wie die Sieben-Gang-Automatik.

Auch bei der Ausstattung setzt Mercedes für das Segment neue Maßstäbe. Man muss den Abstand zum Vordermann zwar selbst regeln, und beim Rangieren hilft nur die Rückfahrkamera, aber die X-Klasse bekommt eine aktive Brems- und Spurführungshilfe, kann Verkehrszeichen erkennen, plant die Routen in Echtzeit um die Staus herum und ist über die App Mercedes Me voll vernetzt.

 

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