AMG GT4 mit über 800 PS

von Ruben 13'814 views0

Die deutsche Marke mit den meisten Power-Hybriden ist derzeit Porsche. Den Panamera gibt es in zwei Varianten: Als V6-Hybrid und als V8-Hybrid. Ein vier Liter großer V8-Motor mit 404 kW / 550 PS und ein Elektromotor mit 100 kW / 136 PS teilen sich im Panamera S E-Hybrid die Antriebsarbeit.

Bei AMG sollen es deutlich mehr werden: Rund 800 PS könnte der Plug-In-Hybridantrieb entwicklen, den die Schwaben im „Concept GT“ gezeigt haben. Das Design, so verriet es AMG bereits damals, entspreche schon sehr dem Serienmodell. Das heißt: „Panamericana“-Kühlergrill, niedriges, sanft abfallendes Dach, Powerdomes auf der Haube und ein vierflutiger Auspuff.

Mit dem Mercedes-AMG GT Concept lieferte Daimler gleich einen doppelten Ausblick auf die Modellzukunft. Zum einen kündigt Mercedes-AMG den Ausbau der GT-Familie an. Soll heißen: Der viertürige GT kommt zusätzlich zu GT und Roadster. Zum anderen sollte das Showcar zeigen, dass sich Mercedes-AMG mit alternativen Antrieben beschäftigt.

Der viertürige AMG GT wäre nach dem SLS AMG und AMG GT (Coupé) das dritte Modell, das komplett bei Mercedes-AMG in Affalterbach entwickelt wird und das erste Auto, das das neue Kürzel „EQ Power+“ trägt. Unter dieser Bezeichnung sollen in Zukunft alle extra starken Hybridmodelle von Mercedes-AMG fahren. Wer jetzt an langweilige Plug-in-Hybride denkt, die auf maximale Sparsamkeit getrimmt sind, der kennt Mercedes-AMG schlecht. Die Leistungsprofis versprechen einen Mix aus Fahrdynamik und Effizienz. Daraus folgt : Ein V8-Benziner wird mit einem E-Motor kombiniert. Laut AMG soll dieser Hybridantrieb bis zu 600 kW mobilisieren, also rund 815 PS. Dank Allradantrieb 4Matic+ sollen 100 km/h in weniger als drei Sekunden erreicht werden.

Auch optisch ist das Showcar ein echter AMG GT. Der Frontspoiler im A-Wing-Design, die Powerdomes und der Panamericana-Grill sind unverwechselbare AMG-Designmerkmale, die auch das GT Concept übernimmt. Für den Wow-Effekt sind die seitlichen Streben des Kühlergrills rot lackiert. Besonders stolz sind die AMG-Männer auf die neue Leuchtgrafik der Scheinwerfer, bei der eine freie Lichtschnur zum Einsatz kommt. Sehr futuristisch und (noch) nichts für die Serie sind die kleinen Kameras anstelle der Außenspiegel. Auch die Chromfelgen sind vermutlich dem Concept vorbehalten, dahinter verbirgt sich eine bereits erhältliche Keramikbremse.

 

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